Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Melissa Linz, Karl-Marx-Straße 28, 66540 Wiebelskirchen ("Leadclosry", "wir") und Nutzerinnen und Nutzern ("Kunde") über die Nutzung der Software-as-a-Service-Anwendung Leadclosry.
Der Vertrag kommt durch Registrierung eines Kontos und Auswahl eines kostenpflichtigen Plans (Pro, Team oder Enterprise) sowie erfolgreiche Zahlungsautorisierung zustande. Für Enterprise-Kunden (mehr als 10 Sitze) gilt ergänzend ein individuell vereinbarter Vertrag gemäß §11.
Der jeweilige Funktionsumfang ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung auf der Preisseite zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Wir sind berechtigt, den Funktionsumfang im Rahmen zumutbarer Weiterentwicklung anzupassen, sofern der Kernnutzen erhalten bleibt.
Es gelten die auf der Preisseite ausgewiesenen Preise inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über unseren Zahlungsdienstleister Stripe. Enterprise-Preise werden individuell vereinbart und können jährlich oder monatlich abgerechnet werden.
Pro- und Team-Abos laufen monatlich und sind ohne Angabe von Gründen mit einem Klick im Kontobereich (Abrechnung) zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündbar. Für Enterprise-Verträge gelten die individuell vereinbarten Laufzeiten und Kündigungsfristen.
Wir räumen dem Kunden ein einfaches, nicht übertragbares Recht ein, die Software für die Dauer des Vertrags im vereinbarten Umfang (Anzahl Sitze) zu nutzen. Eine Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte außerhalb des eigenen Teams ist nicht gestattet.
Der Kunde ist verantwortlich für die Rechtmäßigkeit der von ihm über Leadclosry verarbeiteten Daten, insbesondere für die Einhaltung geltender Datenschutz- und Wettbewerbsvorschriften bei der Kaltakquise (z. B. §7 UWG). Für Team- und Enterprise-Kunden, die eigene Kundendaten Dritter in Leadclosry verarbeiten, gilt ergänzend der Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß §9.
Wir bemühen uns um eine Verfügbarkeit der Anwendung von 99,5% im Jahresmittel, außerhalb angekündigter Wartungsfenster. Für Enterprise-Kunden kann eine höhere SLA individuell vereinbart werden.
Soweit der Kunde personenbezogene Daten Dritter (z. B. eigene Leads/Kunden) in Leadclosry verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ab. Eine Vorlage ist für Team- und Enterprise-Kunden auf Anfrage erhältlich.
Wir haften unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. [PLATZHALTER: Haftungsklausel zwingend anwaltlich prüfen lassen].
Für Organisationen mit mehr als 10 Sitzen gelten individuell verhandelte Konditionen (Preis pro Sitz, Laufzeit, SLA, zusätzliche Leistungen wie SSO/SAML, dedizierter Support). Diese werden in einem gesonderten Angebot bzw. Vertrag dokumentiert, der diesen AGB als Rahmenbedingung vorgeht, soweit er abweichende Regelungen trifft.
Wir können diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dies aus rechtlichen Gründen oder wegen Weiterentwicklung der Software erforderlich ist. Der Kunde wird über Änderungen mit angemessener Frist informiert und kann widersprechen; im Widerspruchsfall gelten die bisherigen AGB fort bzw. steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für Kaufleute ist Wiebelskirchen (Neunkirchen, Saarland). Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: Juli 2026